Das letzte Blatt

Ein welkes Blatt vom Winde verweht,
unhörbar zu Boden schwebt.
Man sieht und bemerkt es kaum,
vor kurzem hing es noch am Baum

Einst es grün und kräftig war,
unter den Blättern galt es als ein Star.
Als dann der Herbst ins Lande kam,
verfärbte es sich aus lauter Gram.

Erst wurde es gelb, dann braun und rot,
es wusste, das bedeutet nun den Tod.
Seine Bestimmung hat es nun gefunden,
sich wieder mit der Erde hat verbunden

Den Weg alles Irdischen muss es gehen,
wie es in unserm Leben ist zu sehen.
denn alles ist vergänglich in der Welt,
auch wenn es uns nicht gefällt.

(c) Willy Bühler

 

 
 
Der weinende Clown

Weiss geschminkt ist Dein Gesicht,
dein wahres Antlitz kennt man nicht.
Die bemalten Lippen sind so rot wie Blut
deine flinken Augen blicken voller Glut.

Du kannst singen, weinen und lachen
und die lustigsten Sachen machen.
siehst in viele fröhliche Kindergesichter
deren Augen leuchten wie Lichter.

Du vermittelst Freude und Lebenslust
niemand ahnt etwas von deinem Verlust,
doch in Deinem Herzen wohnt die Traurigkei
und wurde zu einem Ort der Einsamkeit!

Dein Herz blutet und deine Seele weint.
das Schicksal es nicht gut mit dir meint.
Dein Liebstes hatte es dir genommen,
du fragst wie konnte es nur so kommen.

Ein Unfall hat dir dein Kind entrissen,
seither ist dein Herz zerrissen.
Trotzdem du die Leute zum Lachen bringst,
deine Seele aber das Lied der Trauer singt!


Niemand kann in dein Innerstes sehn'
und deshalb die Show muss weiter gehn'!
sollst immer Lachen, Tanzen und Singen,
obwohl das Herz vor Gram will zerspringen!
 
(c) Willy Bühler
 
Dieses Gedicht beruht auf einer wahren Geschichte
von einem kleinen Zirkus, welcher von Ort zu Ort zog
und dessen Hauptattraktion der Clown Max war. Er
war der Liebling der Kinder wie auch der erwachsenen.
Er besass eine Ehefrau und eine kleine sechsjährige
Tochter welche er heiss liebte.
Eines Tages jedoch lief die Kleine in dem Dorf in dem
der Zirkus auftrat über die Strasse in eine Auto hinein
und war auf der Stelle tot.
Unter unsäglichem Schmerz trat der Clown Max  trotzdem
auf um die Existenz des kleinen Zirkus nicht zu gefährden.
Durch sein weisses dick geschminktes Gesicht sah man
wie seine Tränen hervorquollen.
Diese traurige wahre Begebenheit inspirierten mich zu
dem obigen Gedicht!
 
Willy Bühler
 
 
 
 
 

Der letzte Schmetterling

Ein Schmetterling fliegt einsam umher.
Von seiner Gattung gibt es fast keine mehr
taumelnd flattert er von Blüte zu Blüte
und immer schwerer wird ihm zumute!

Er weiss, sein Leben bald ist zu Ende,
denn auch für ihn gibt es kaum eine Wende.
Weil die Chemie die Natur hat verdorben,
ist seine Rasse beinahe ausgestorben!

 Dies ist ein Problem unserer Zeit,
weil man die Welt von Insekten befreit
dadurch der Vogelwelt die Nahrung fehlt,
  so auch diese einst zu den Ausgestorbenen zählt!

Die Natur stirbt und alle schauen zu,
Wenn es so weitergeht wirst sterben auch du!
Die Umweltschützer protestieren laut,
in ihrem Innern die Wut sich zusammenbraut!

Doch nützen tat es bisher nicht sehr viel,
grossen Gewinn zu machen ist des Menschen
wichtigstes Ziel!

(c) Willy Bühler

 

 

 

Die Trennung

Mein Herz blutet und meine Seele weint,
denn wir sind nun nicht mehr vereint.

Ich weiss, dass ich Dich hab' verloren,
wünschte, ich wär'nie geboren!

Der Schmerz im Innern sitzt fest und tief
weil vieles nicht zusammen lief.

Nur wer den Schmerz der Trennung kennt,
weiss wie es in der Seele brennt.

Doch es heisst, die Zeit heilt Wunden,
im Herzen bleibe ich Dir immer verbunden.

Im Jenseits wir uns vielleicht wiedersehn,
dann werden wir uns auch besser verstehen!

(c) Willy Bühler

 


Krieg im Libanon


Nur ein Mensch

Traurig steht ein Mensch vor dem Trümmerfeld,
er nicht begreift was geschieht auf dieser Welt.
Krieg und Zerstörung ohne zu sehen ein Ende. 
Warum gibt es denn niemals eine Wende!

Trüben Blickes starrt er auf sein kaputtes Heim,
er nicht mehr glaubt an den Hoffnungskeim.
Seine Familie mit allen seinen Lieben,
tot unter den Trümmern sind geblieben!

Traurig er sich fragt was soll nun werden
und was er noch zu suchen hat auf Erden!
Leider viele dieses Schicksal mit ihm teilen,
denn niemand seinem Schicksal kann enteilen.

 Von einer Kugel getroffen er zuBoden sinkt,
er weiss, dass auch ihm der Tod nun winkt.
Sein letzter Gedanke: "Gott, wo bist denn du"?
Und wieso lässt du solch' Entsetzliches zu!

Er war nur ein Mensch wie du und ich.
Die Mächtigen der Erde sollten besinnen sich,
endlich dem Hass und Krieg zu setzen ein Ende
und besorgt sein für eine gute Wende!

(c) Willy Bühler

Ende einer Liebe

Stumm und traurig sehe ich Dich an,
mein Herz es noch nicht fassen kann.

Wie konnte dies denn nur geschehen,
dass unsere Liebe konnte so vergehen.

Deine Augen sagen mir, es ist vorbei,
unsere Liebe ist zerbrochen und entwei.

Dachte sie würde sein für die Ewigkeit,
es war für mich die pure Herrlichkeit!

Doch nun muss ich leider damit leben,
so eine Liebe wird es nie mehr geben!

(c) Willy Bühler

 

 

 

Zerbrochene Liebe

Meine Liebe zu ihr ist zerbrochen und entwei,
mein Herz blutet und die Seele weint dabei.
Die Liebe zu einem Andern hat sie erfasst,
trotzdem dafür ich sie nie habe gehasst!

Doch der Seelenschmerz lässt nicht nach.
Nächtelang grüble ich, bleib dabei hellwach.
immer wieder überfällt sie mich mit Macht
die stete Frage was hab' ich falsch gemacht!

Nie eine andere Liebe wird's für mich geben
und vorbei ist es mit meinem Liebesleben.
Ich leide schrecklich und fühle mich allein.
Ich frage, soll dies nun mein Schicksal sein?

(c) Willy Bühler

Kinder des verlorenen Lachens

Einst fröhlich spielende Kinder waren sie,
an Terror und Krieg dachten sie nie.
Doch mit einem Schlag wurde alles zerstört,
was einmal ihren Familien hatte gehört!

Schreckliche Bilder gehen nun um die Welt,
das Leben dieser Kinder nicht mehr zählt.
Verstümmelt liegen sie in den Trümmern,
niemand will sich mehr um sie kümmern.

Die noch Lebenden das Lachen haben veloren,
wünschten, sie wären niemals geboren!
Doch Krieg und der Terror wird weitergehen,
vielleicht bis die Erde aufhört zu bestehen!

Unschuldige Menschen die Leidtragenden sind,
um sie weht des Krieges eiskalter Wind.
Das ist leider nun der Lauf unserer Zeit,
der Weg zum Frieden ist unerreichbar weit!

(c) Willy Bühler

 

 

 

 

 

 


 



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