Indianer-Weisheiten



Das Licht des Frühlingsmondes,

weist dem tapferen Krieger

den Weg aus dunkler Finsternis.

Und nur der Coyote kennt

im Schein des vollen Mondes,

den rechten Pfad zurück in's Leben.

Ihm wird der Krieger folgen,

um seine Bestimmung zu finden!

(Nach Motiven einer unbekannten
Indianergeschichte)

 

 

)

Blau sinkt der Abend herab,
blau sinkt der Abend, überall wohin
ich blicke; Die seidenen Maisfäden tanzen.

...Lied eines Papago

 



 Tötet nicht die Bäume.
Macht nicht das Wasser unserer Flüsse
 trübe.
Reisst nicht das Eingeweide unserer
Erde auf, sonst werden
die Flüsse und Bäume weinen!

...Keokok, Häuptling der Sauk!



Kein Mensch kann seine Mutter besitzen,
keiner kann die Erde zu
seinem Eigentum machen!

...Ojioba

Ich bin das Land,.
Meine Augen sind der Himmel.
Meine Glieder sind die Bäume
Ich bin der Fels und die Wassertiefe.
Ich bin nicht hier um
die Natur zu beherrschen
oder sie zu nutzen.
Ich bin selbst Natur!

...Hopi Indianer

 

Wie lange leben wir auf Erden?
Nich für immer, nur eine kleine Spanne.
Jade zerbricht, Gold wird zedrückt,
Quetzalfedern knicken.
Nichts dauert auf Erden,
alles lebt nur einen Hauch lang.
Unsere Zeit ist nur geliehen,
im Nu müssen wir sie hinter uns lassen.

Weisheit der Azteken

 

Der Rauch aus unserer heiligen Pfeife
ist der Atem des grossen Geistes.
Wenn wir zusammensitzen und die Pfeife rauchen,
bilden wir einen Kreis,
der ohne Ende ist und alles umschliesst,
was auf der Erde lebt.

...Lame Deer (Tahca Ushte) Lakota

 

 Die Zweibeiner, die Menschen,
vergessen allzu leicht die Gesamtheit
der Schöpfungsgaben,
und in ihrem Egoismus scheinen sie fast zu
bedauern, dass auch die anderen Geschöpfe
ein Recht zum Ueber-
leben
haben!

Maurice Kenny, Mohawk

.

 

Als die Erde mit all ihren Lebewesenerschaffen wurde,
war nicht beabsichtigt, dass
nur Menschen auf ihr leben sollten. Wir wurden zusammen
mit denen in die Welt gesetzt die vier Beine haben,
mit denen die fliegen
und mit denen die schwimmen.
All diese Lebewesen, auch die kleinsten Gräser
und die grössten Bäume,
bilden mit uns eine grosse Familie.
Wir sind Geschwister und gleichwertig
auf dieser Erde.

Tekarontake, Mohawk

 

 

 

Das Schicksal eines Indianers

Einstmals er ein stolzer Krieger war
und die Rolle in seinem Stamm war klar!
Auf der Jagd er stets war der Beste,
bei seiner Rückkehr gab es jeweils Feste.

Zu jagen gab es in jener Zeit noch viel,
zu sorgen für seine Sippe war sein Ziel!
Skalps von Feinden an seinem Gürtel hingen,
er oft das Lied des Siegers konnte singen.

Doch eines Tages erschien der weisse Mann
und der Untergang seines Stammes begann.
Auf den Alkohol war er plötzlich versessen.
Der Leib und seine Seele wurden zerfressen!

Langsam und stetig sein Stamm sich auflöste
während er nur noch so vor sich hin döste.
Er auch seine Sippe nun gänzlich vergass
und der Alkohol in ihm immer weiter frass!

Eines Abends betrunken er von einem Felsen fiel.
Auf diese Art zu sterben war nicht sein Ziel.
Und im Sterben glaubte er den Manitu zu sehen,
er ihn fragte, warum lässt Du das geschehen!

(c) Willy Bühler


Indianer-Tipis

 

 

 

 

 


 


 



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