Das Edelweiss

Auf steiler Berges Höhe
und nacktem kahlen Felsengrund,
ein bisschen Erde sich befand!
Ein winzig kleines Samenkorn
vom Wind geweht an diesen Ort
und es entstand ein kleiner Spross
ein zartes Pflänzchen kam hervor.
Es wollte wachsen mit aller Macht,
und musste kämpfen Tag und Nacht.
denn das bisschen Erde zu wenig war
um gedeihen zu können das war klar.
Doch die Pflanze wuchs stetig weiter
und bald sich bildete eine Knospe,
diese sich öffnete zu einer Blume,
die wunderschön und weiss,
wurde zu einem herrliches Edelweiss!

© Willy Bühler



Winterzeit

Klirrende Kälte, eisiger Frost,
doch bitte sei getrost,
auch diese geht einmal vorbei,
dann ist dies alles einerlei.
Wenn der Frühling Einzug hält,
sieht wieder anders aus die Welt.
Aber auch der Winter uns belohnt
mit weissem Schnee verwöhnt.
Schön ist's durch diesen zu gleiten
sich durch Skispuren lassen leiten.
Und wie ein Wintermärchen pur,
erscheint uns nun die Natur.
Blau der Himmel, hell die Sonne,
diese strahlt voller Wonne.
So hat jede Jahreszeit ihr Gutes
und lässt uns sein frohen Mutes.

(c) Willy Bühler

 

 

Der einsame Fuchs
 
Ein kalter Mond am Nachthimmel steht,
ein eisiger Wind über die Felder weht.
Ein Fuchs durch die Gegend streift,
Der Hunger nach seinen Kräften greift.
 
Seit Tagen er nun nach Nahrung sucht,
er den gefrorenen Boden verflucht.
Kein Kleintier zu sehen weit und breit
und allmählich wird es höchste Zeit.
 
Da der Hunger nun übermächtig wird,
und der Fuchs nun auch noch friert,
fängt er an den Winter zu verfluchen,
wie kann er so nach Nahrung suchen.
 
Doch dann sieht er ein kleines Licht,
mehr freuen könnte er sich nicht,
denn es ist ein schöner Bauernhof
mit einem grossen Hühnerhof.
 
Bald wird er seinen Hunger stillen,
dazu braucht er nur wenig Willen.
Und dann wird er endlich wieder satt
und fühlt sich auch nicht mehr matt.
 
(c) Willy Bühler

 

Kater "Gipsy"

Als junger Kater er war zu uns gekommen,
sofort wie der Chef er sich hat benommen.
Gipsy hiess er und kam aus dem Siam-Land,
er auch schnell zu uns das Vertrauen fand.

Unsere Wohnung rasch wurde zu seinem Revier,
nie duldete er neben sich ein anderes Tier.
Mit wunderschönen blauen Augen er schaute,
und oftmals in komischen Tönen "miaute"!

Fortan er war der Mittelpunkt in unserem Leben.
Er war lieb, anhänglich und uns total ergeben.
Für uns er ist die schönste Katze der Welt.
Nie würden wir sie geben, nicht für viel Geld!

Reinlich wie er war, sich dauernd hat geputzt,
hat auch immer sein Katzenkloo benutzt.
Langsam aber stetig die Jahre gingen vorüber,
Gipsy wurde müder und seine Augen immer trüber.

Aber viele Jahre war er noch gesund und froh
und wir glaubten es würde bleiben immer so.
Doch eines Tages er uns musste leider verlassen .
Tränen wir weinten und konnten es nicht fassen!

Gipsy, Stunden der Freude hast Du uns gegeben,
aber auch für Dich kam das Ende vom Leben.
Das ist der unabänderliche Lauf unserer Zeit
und kein lebendiges Wesen ist davor gefeit.

Ein anderes "Büsi" uns nicht konnte trösten,
da unsere Gedanken an Gipsy sich nicht lösten!

© Willy Bühler

PS. Doch nun besitzen wir trotzdem wieder einen
neuen Kater und auch er ist lieb und anhäng-
lich, aber immer noch denken wir an Gipsy,
welcher uns über 15 Jahre unseres Lebens be-
gleitet hatte.

Pasci und ihr Pferd

Den Namen Princesse hatte man ihr gegeben,
so wird sie heissen in ihrem ganzen Leben.
Und dieser Name passt auch bestens zu ihr,
denn sie ist ein wunderbares Tier.

Freudig erwartet sie stets ihre Meisterin,
welche bald wurde zu ihrer besten Freundin.
Sie hatte wenig Probleme mit Hindernissen,
oftmals aber ein schlechtes Gewissen,

Manchal wenn sie verfehlte einen Oxer
sie fühlte sich wie ein schlechter Boxer.
Doch die Liebe bindet die Beiden für immer,
dazu braucht es keinen Glanz und Glimmer.

Somit Pasci und Princesse untrennbar wurden,
 sie mögen sich auch ohne Oxer und Hürden
denn eine Verletzung stoppte Pricesse abrupt
und machte alle Wettbewerbspläne kaputt.

Doch nun konnte sie sich wieder erholen,
vielleicht kriegt sie eines Tages ein Fohlen.
Für Wettbewerbe wird man sie wohl streichen,
für's Ausreiten wird es allemal reichen.

Die Liebe zwischen Beiden wurd ewig bestehen
und die Zuneigung niemals vergehen,
bis es zu Ende geht mit Princesses Leben,
das ihr hoffentlich noch lange wird gegeben.

(c) Willy Bühler

 

Hund und Katz
 
Manchmal haben Hund und Katz
am gleichen Ort keinen Platz.
Die Katze schreit, der Hund er bellt,
dass es einem in den Ohren gellt.
Doch können sie auch Freunde sein
möchten dann nie mehr sein allein.
Trollig spielen sie zusammen
und lustig ist es ihnen zuzuschauen.
Der Spruch  "wie Katz und Hund"
stimmt dann gar nicht mehr,
denn sie mögen sich doch so sehr.
Das sind keine Launen der Natur,
sondern Tierfreundschaften pur.
Für Mensch und Tier das gleiche gilt,
Freundschaft zu pflegen seid gewillt!
(c) Willy Bühler
 

 

Wenn Gedanken sich streiten
 
 
Wenn Gefühle überborden,
Gedanken in die falsche Richtung gehen.
 
Wenn man die Verbitterung spürt,
wie sie sich tief im Innern rührt,
und das Gift der Unvernunft versprüht
 
weil man glaubt im Recht zu sein,
dann wird allmählich das Herz zu Stein.
 
Man sieht nur den Splitter im Auge des Andern,
den eigenen Balken, den erkennt man nicht.
 
Man denkt nur noch an das Unrecht
welches man glaubt erfahren zu haben.
 
Immer wieder und immer wieder
 
So frisst und nagt es dauernd im Herzen
und verursacht grosse Seelenschmerzen.
 
Wenn dann endlich die Erkenntnis erscheint,
dass man selbst nicht schuldlos ist,
 
beginnen die Gedanken zu streiten,
das Recht oder das Unrecht zu begleiten.
 
Doch die Schuld liegt nie bei einem Teil allein
und es braucht immer zwei um unglücklich
zu sein!
 
Denn wer sich einbildet ohne Fehler zu sein
ist bald gänzlich allein!
 

© Willy Bühler

 

 

 

Der letzte Kampf des Wolfes

Laut grollend und knurrend trottete er über das Feld,
klirrend' unbarmherzige Kälte herrscht in dieser Welt.
Ein nagender Hunger in seinem Magen wühlt,
seine blutenden Wunden er kaum mehr fühlt.

Ein stolzer Herrscher vor kurzem er noch war,
denn als Leitwolf des Rudels war seine Rolle klar.
Doch Tags zuvor ein Jungwolf sich ihm stellte
und es zum grossen Kampfe kam bei bissiger Kälte.

Heulend und kurrend kämpften sie ums Ueberleben,
die Vormachtsstellung im Rudel war ihr Bestreben.
Lange hin und her der gigantische Kampf sich zog,
unerkennbar ob junge Kraft oder Erfahrung mehr wog!

Aus Entfernung beobachtete des Rudel den Kampf,
der alte Wolf verspührte in seinen Gliedern Krampf.
Ein letztes Mal er all' seine Kraft zusammen nahm,
ihn aber mehr und mehr eine Schwäche überkam.

Er dem Gesetz des Alters seinen Tribut musste zollen,
um dann die Stätte zu verlassen unter heftigem Grollen.
Das Triumphgeheul des neuen Führers laut erschallte
und in den Weiten der Taiga wie ein Echo wiederhallte!

(c) Willy Bühler

Wolfsleben

Von der Natur ihm die Freiheit
wurde gegeben,

er deshalb in der Gefangenschaft
niemals kann leben!

In gottesfreier Natur sein Leben
er will geniessen

und auch niemals von Zähmung
etwas will wissen!

Um mit seinen Artsgenossen sich
zur Jagd vereinen,

wo stets in der Nacht der Mond
dazu wird scheinen!

Der Wolf immer ein Symbol für
die Freiheit ist

und oft er seine Beute jagen muss
mit all' seiner List!

© Willy Bühler

 

 


 

  



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